Oktober 2017

 

Così fan tutte, ossia La scuola degli amanti von Wolfgang Amadeus Mozart

Mainfranken Theater Würzburg

 

Premiere zur Spielzeiteröffnung am 7. Oktober 2017

 

Inszenierung: Martina Veh

Dramaturgie: Berthold Warnecke

Ort: Mainfranken Theater Würzburg,Theaterstr. 21, 97070 Würzburg

Datum: Premiere: 7. Oktober 2017

Karten: Theaterkasse, Telefon: 0931/3908-124, Fax: 0931/3908-104
E-Mail: karten@mainfrankentheater.de

Juni 2017


The Raven
von Toshio Hosokawa (*1955),Text von Edgar Allan Poe/
Heart Sutra von Christian Jost (*1963), Text von Joyce Chiou nach Zhang Ailing
zwei Kammeropern in englischer Sprache

Pfalztheater Kaiserslautern in Kooperation mit dem

Théâtre National de Luxembourg


Premiere am 18. Juni 2017


Musikalische Leitung: Johannes Witt
Inszenierung: Martina Veh
Ausstattung: Christl Wein
Zeichner on stage: Freddy Engel

Ein Doppelprojekt mit zwei unmittelbar zeitgenössischen Kammeropern zeigt quasi überkreuz Momente der kulturellen Begegnung zwischen Asien und der westlichen Welt. Der japanische Komponist Toshio Hosokawa (*1955) wählte sich als Grundlage für seine Monooper „The Raven“, 2012 in Brüssel uraufgeführt, ein Gedicht von Edgar Allan Poe und findet hier Analogien zum japanischen Nō-Theater. Erzählt wird von der geheimnisvollen nächtlichen Begegnung eines jungen Mannes mit einem Raben, der zum Medium wird, um mit der verstorbenen Geliebten in Kontakt zu treten.


Der deutsche Komponist Christian Jost (*1963) bereiste seit den 90er Jahren immer wieder die Volksrepublik China und arbeitete auch mit verschiedenen chinesischen Orchestern. Für die 2012
als Auftragswerk des Taiwan International Festivals uraufgeführte Oper „Heart Sutra“ griff er eine  Kurzgeschichte und das Gedicht „The Love of a Falling Leaf“ der chinesischen Schriftstellerin Zhang Ailing auf, aber auch kompositorisch setzt er sich mit der chinesischen Musiktradition auseinander. Die Handlung von „Heart Sutra“ führt in das Shanghai der 1930er Jahre und erzählt eine mysteriöse Liebesgeschichte zwischen vier Personen mit überraschenden Korrespondenzen.

Ort: Pfalztheater Kaiserslautern, Werkstattbühne, Willy- Brandt-Platz 4+5,

Premiere: So 18. Juni 2017, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 23./30. Juni und 2./4./6. Juli 2017

Weiterer Ort: Théâtre National de Luxembourg: Termine folgen.

 

„And the raven, never flitting,

still is sitting, still is sitting
On the pallid bust of Pallas

just above my chamber door“

„In the autumn sun
on the cement ground
they sleep quietly together
the leaf and its love.“

Februar 2017

 

Jo Wá 

Zusammen?Leben!                       

Ein Mobiles Musik-Theater von John Awofade Olugbenga und Stephan Lanius

Premiere: Do. 23. Feb. 2017 um 20.30h, Teamtheater Salon München                                                           Dauer: ca. 55 min.

John Awofade Olugbenga: Darsteller, Percussion,
Stephan Lanius:  Performance, Kontrabass,
Ebun Bamijoko Okungbaye: Coaching   
Martina Veh: beratende Regie

Foto: H. Lobinger                             

Der Musiker John Awofade Olugbenga aus Nigeria erzählt  über das andere Gemeinschaftsleben seiner Kultur. Diese wird von Stephan Lanius mit bekannten Fabeln aus der Antike einer europäischen Denkweise gegenübergesetzt.


Diese Produktion tourt anschließend in den sozialen Einrichtungen Münchens und Umgebung.

 

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München und der GLS Treuhand e.V.

Ort: Teamtheater Salon,

Am Einlass 4, 80469 München

Datum Premiere: 23. Feb. 2017, 20.30 Uhr

Zusatzvorstellung: 24. Feb.,  20.30 Uhr

Karten: Eintritt frei - Spenden willkommen - Reservierung erwünscht
Telefon: 089 - 260 66 36 (AB)

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Oktober bis Dezember 2016


ULISSE

Musiktheater nach Claudio Monteverdi

zur website des Prinzregententheaters

facebook ulisse

Premiere: Montag, 17. Oktober 2016, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 19./21. Oktober,23./29. November,
1. Dezember 2016, Lager West auf der Hinterbühne des Prinzregententheaters

Musikalische Leitung, Fassung: Joachim Tschiedel
Accademia di Monaco extra:

Franziska Dolling (Flöten), Maria Fitzgerald (Cembalo), Dorothea Kügler (Hackbrett),
Franz Anton Peter (Hackbrett), Prof. Birgit Stolzenburg (Hackbrett), Joachim Tschiedel (Orgel),

Anna Zimre (Gambe)

Inszenierung, Bühne, Fasssung:
Martina Veh
Körperarbeit: Toni Gruber
Sprachcoaching: Dr. Loretta Trinei
Kostüme: Christl Wein-Engel
Licht: Benjamin Schmidt
Fotos: Jean-Marc Turmes


Abendspielleitung, Videoinspizienz, Regieassistenz, Requisite: Marie Philine Pippert
Kostümassistenz: Annika Österreich
Beleuchtungsinspizienz: Clara Tolle

Technischer Produktionsleiter: Stefan Wintersberger
Bühnenmeister: Andreas Böhm, Markus Flossmann
Videoschnitt: Raphaela Andrade

Produktionsleitung: Alexandra Zöllner

Mit
Pia Buchert (Penelope), Jaeil Kim (Eurimaco), Jessica-Veronique Miller (Penelope), Julia Moorman (Melanto), Bavo Orroi (Telemaco), Andromahi Raptis (Iro), Stefan Sbonnik (Ulisse), Clara Corinna Scheurle (Penelope), Irakli Atanelishvili (Nettuno) und Andreas Böhm (Hafenarbeiter)

Rechte an der musikalischen Fassung: Martina Veh und Joachim Tschiedel

Dauer: ca. 90 Minuten ohne Pause

Ein Hafen. Wartende Frauen. Ulisse war mit seinen Männern in den Krieg gezogen – einen Krieg,
der nicht der seine war. Penelope, seine Frau, wartet seit nunmehr 20 Jahren auf ihn.
Sie und ihr Sohn Telemaco, der seinen Vater nie kennen gelernt hat, sind nur zwei von
vielen Verlassenen. Die Geschichte von Ulisses schwieriger Heimkehr beginnt.

In einer umfangreichen musikalischen Bearbeitung bringen die Regisseurin Martina Veh
und der musikalische Leiter Joachim Tschiedel Claudio Monteverdis Oper in neuem Gewand
auf die Bühne. Zum ersten Mal wird bei dieser Aufführung das Lager West im Prinzregententheater
bespielt – ein Ort, der für das Publikum normalerweise nicht zugänglich ist.

Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München
mit dem Master-Studiengang Musiktheater/Operngesang
(mit besonderem Dank an Prof. Karl Köwer, Jochen Krug, Balazs Kovalik)

Prinzregententheater München:

 

Datum: Premiere: Montag, 17. Oktober 2016, 20 Uhr


Weitere Vorstellungen:
19./21. Oktober

23./29. November, 1. Dezember 2016, 20 Uhr


Lager West auf der Hinterbühne des Prinzregententheaters,

Eingang Akademietheater

Werkeinführung: Anna Raisich um 19.30 Uhr


Eintritt: € 15 / erm. € 8 / (Schulklassen) € 5

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Februar bis November 2016

 

L’INCORONAZIONE DI POPPEA
Claudio Monterverdi

Musikalische Leitung: Hans Huyssen
Ensemble così facciamo

Regie: Martina Veh
Bühne und Kostüme: Nikolaus Maier

Regieassistenz: Christine Schmidle

Plakatentwurf: Barbara Brinkmann

Foto: Hermann Posch

 

Sänger:

Poppea: Stephanie Krug (Sopran)
Nerone: Christian Sturm (Tenor)
Ottone: Christopher Robson (Countertenor)
Ottavia: Martina Koppelstetter (Mezzo)
Drusilla: Monika Lichtenegger (Sopran)
Seneca: Joel Frederiksen (Bass)
Arnalto:: Carsten Fuhrmann (Tenor)

 

Ein erotischer Polit-Thriller für das Volk (1642)

 

Die große Liebe ist alles, aber niemals harmlos. 

Nero, Tyrann eines Weltreichs, Poppea, seine Geliebte.

Politische Gewalt, Ehebruch, befohlener Selbstmord.

Wie geht sie aus, diese Geschichte?

Was sind die wahren Triebfedern des Lebens?

Sein und Schein spiegeln sich im Licht der verschiedenen Perspektiven,

die sich wie ein Mantel über die Abgründe legen. (M. Veh)

 

 

Theater der Stadt Schweinfurt

Datum: Premiere am 4. Februar 2016

um 19.30 Uhr

 

Theater Minden

Datum: 7./8. März 2016 um 20 Uhr

 

Cuvilliés-Theater München

Datum: 13./15./16./17. April 2016 um 20 Uhr

 

Lindenhalle Ehingen

Datum: 26. Oktober 2016 um 20 Uhr

 

Theater Aschaffenburg

Datum: 28. Oktober 2016 um 19.30 Uhr

 

Lessingtheater Wolfenbüttel

Datum: 30. Oktober 2016 um 16 Uhr

 

Theater Winterthur

Datum: 23./24./25. November um 19.30 Uhr

 

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März 2016

 

Gutenberg

UA: Oper von Volker David Kirchner in einem Akt (9 Szenen)

Text vom Komponisten

in deutscher Sprache

Kooperation mit den Thüringer Bachwochen

Theater Erfurt am 24. März 2016

 

Musikalische Leitung: Samuel Bächli

Inszenierung: Martina Veh

 

Dramaturgie: Berthold Warnecke

Ausstattung: Christl Wein-Engel, fettFilm (Torge Möller, Momme Hinrichs)

Foto 1: fettFilm, Foto 2: Lutz Edelhoff

 

Zeit seines Lebens war Johannes Gutenberg ein unbeirrbarer Streiter im täglichen Kampf mit Kirche und Kurfürst. Bis heute wirkt Gutenberg aber vor allem durch seine bedeutendste Erfindung fort: den Buchdruck mit beweglichen Lettern. Damit hat Gutenberg zugleich die Begriffe von Wissen und Macht in seiner Zeit grundlegend revolutioniert! Und in welcher Welt leben wir jetzt, 500 Jahre nach danach? Das digitale Zeitalter mit seinem grenzenlosen Potenzial hat das analoge Zeitalter beendet, die Galaxis Gutenberg  hinter sich gelassen, die Welt zu einem Dorf gemacht, unseren Horizont ins Endlose erweitert und einen ungeahnten Schatz menschlicher Kreativität ans Licht gehoben und dadurch neue Kreativität  entfesselt. Folgerichtig führt die Oper über die begrenzte Lebenswirklichkeit Gutenbergs hinaus und spannt den Bogen bis in unsere Gegenwart, um mit einem „Epilog im Himmel“ zu enden, wo „der alte Gensfleisch“ nach seinem Tod im (Cyber-)Himmel auf Apple-Gründer und Internet-Guru Steve Jobs trifft …


1942 in Mainz geboren, gehört Volker David Kirchner seit über vier Jahrzehnten zu den führenden Komponisten der Gegenwart. Gilt er einerseits als Wegbereiter und Weggefährte der Avantgarde im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts, so verleugnen seine musikalischen Ausdrucksformen gleichwohl nie die Tradition: „Nach vorne denken und sich seiner Wurzeln bewusst sein. Tradition, dass ist der Filter in die Zukunft.“ (Kirchner) Nach dem 2011 in Kiel uraufgeführten Savonarola sucht Kirchner in Gutenberg erneut die Auseinandersetzung mit einer ebenso visionären wie widersprüchlichen Persönlichkeit des europäischen Spätmittelalters. – Die Uraufführung von Kirchners Oper am THEATER ERFURT wird ergänzt durch Musik von Johann Sebastian Bach.
 

Ort: Theater Erfurt, Gorkistr. 1, 99084 Erfurt
Datum Uraufführung: Do, 24. März 2016, 19.30 Uhr Großes Haus
weitere Vorstellungen: So, 3. April 15 Uhr / Fr, 8. April 19.30 Uhr / So, 17. April 15 Uhr / Fr, 22. April 19.30 Uhr / So, 8. Mai 2016 18 Uhr
Karten: ab 23,- € Preiskategorie IV, vorverkauf@theater-erfurt.de
Telefon: 0361 2233 155

 

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